Wir wollen keinen zusätzlichen Schweinemaststall!

Home
NIDHAS Lageplan
NIDHAS - Aktionen
NIDHAS Bürgerinfo
NIDHAS Presse
NIDHAS Medien
NIDHAS Kontakt
NIDHAS Statistik

 

Sie können helfen!

Durch eine Überweisung auf unser Unterstützungskonto können Sie helfen, dass wir, auch für Sie, alle möglichen Wege beschreiten können, einen zusätzlichen Schweinemaststall zu verhindern!

Die Bankverbindung finden Sie am unteren Ende jeder unserer Seiten!

 

AKTUELL:

06.03.2013 
Anzeige erstattet!
Auch weiterhin ist die NIDHAS aktiv und hat ein waches Auge auf den im Bau 
befindlichen Stall.
So ist es am 06.03.2013 zu einer sogenannten "Aufstallung" gekommen, welche wir 
beobachtet und, nicht zuletzt wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das 
Tierschutzgesetz, zur Anzeige gebracht haben. Die Anzeige im Wortlaut und 
belegende Bilder der Aufstallung finden Sie hier.
Auch weiterhin wird NIDHAS ein waches 
Auge auf den Bau haben und Verstöße 
gegen Auflagen oder geltendes Recht 
zur Anzeige bringen.
 
 
 
 
BAUGENEHMIGUNG ERTEILT
Der Landkreis Stade hat mit Datum vom 24.02.2012, veröffentlicht im Stader Tageblatt  am 01.03.2012, 
die Genehmigung zum Neubau eines Mastschweinestalls für 6240 Mastschweineplätzen erteilt.
Eine Kopie der Veröffentlichung finden Sie hier
Jetzt gilt: Bitte schnell die Unterlagen (spätestens bis zum 16.04.2012) beim Landkreis Stade (Am Sande 4, 21682 Stade) 
anfordern und auf nicht bedachte Einwände  / Auflagen prüfen! 
Fordern Sie nicht nur eine Einsichtnahme, sondern umgehend auch eine Kopie der Unterlagen, damit der Landkreis 
nochmals sieht, wie viele Bürger der beiden Gemeinden Düdenbüttel und Heinbockel sich weiterhin mit dem Thema 
beschäftigen und mit der Genehmigung nicht einverstanden sind beziehungsweise diese weiterhin kritisch begleiten.
Legen Sie Widerspruch ein, wo Fragen in der Genehmigung offen geblieben sind 
oder Einwände nicht berücksichtigt wurden!
Die NIDHAS prüft, mit Unterstützung durch den Fachanwalt Werner, bereits die Unterlagen, aber JEDER EINZELNE 
muss dies ebenso tun. 
Wirken Sie auch auf Ihre Gemeinderatsmitglieder ein - die Gemeinde Düdenbüttel kann auch weiterhin 
auf dem Klageweg versuchen, den Bau zu verhindern!
Die Genehmigung heisst NICHT, dass alles vorbei ist!
JETZT kommt es auf jeden Einzelnen an!
 
 
 

Düdenbüttel: Geduldsprobe für die Schweinegegner

18.01.2012, 06:00 Uhr18.01.2012, 06:00 Uhr

Im Streit um geplante Mega-Mastställe in der Gemeinde Düdenbüttel kommt es auf Entscheidung des Kreises zur Erschließung an.

http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/01039/duedenbuettel_HA_V_1039876c.jpg

"Protest an der B 73: Stefan Meier (l.) und Detlef Jarnot sind Sprecher der Bürgerinitiative gegen die geplanten Mastställe in Düdenbüttel
Foto: Lars Koch

Düdenbüttel. Zwar stehen weder 6240 Schweine vor den Toren Düdenbüttels noch rollen die Bagger an. Doch die Angst der Anwohner vor einem geplanten Mega-Maststall ist groß. Seit knapp fünf Jahren kämpfen sie gegen die Pläne von Landwirt Jürgen Wilkens. Mit Protestschildern an der Bundesstraße 73 zeigen sie ihren Unmut deutlich. Mehr können die Anwohner im Moment nicht tun.

Der Spielball liegt beim Landkreis Stade. Erst wenn von seiner Seite eine Baugenehmigung für die Ställe vorliegt, könnten die Gegner klagen. Doch zunächst muss ein Streit zwischen Landkreis und der Gemeinde Düdenbüttel geklärt werden. Es geht um die Erschließung der geplanten Mastställe.

Stefan Meier und Detlef Jarnot gehen an der B 73 in Düdenbüttel entlang. Im vergangenen Jahr haben sie dort gemeinsam mit ihren Mitstreitern Protestschilder aufgestellt, für jeden Vorbeifahrenden sichtbar. Einige Schilder sind vom Wind umgeweht worden. "Wir sollten bald mal ein paar neue machen", sagt Jarnot. Ihre Mitstreiter, das sind Bürger aus Düdenbüttel und Heinbockel. Sie haben sich vor knapp fünf Jahren zur Nachbarschaftsinitiative Düdenbüttel/Heinbockel Anti-Schweinemaststall (NIDHAS) zusammengefunden. Ihr Ziel ist es, die geplanten Mastställe zu verhindern.

Landwirt Wilkens hat bereits zwei Schweineställe in Düdenbüttel gebaut. Der erste Stall direkt an seinem Hof ist ausgelegt für 1780 Tiere. Ein zweiter an der Heinbockeler Straße ist genehmigt für 745 Sauen und 2880 Ferkel. Insgesamt leben zurzeit in Düdenbüttel also 5405 Schweine. Die jetzt geplanten Ställe sind für zusätzlich 6240 Schweine ausgelegt. Zum Vergleich: in Düdenbüttel leben knapp 950 Menschen.

Im Februar 2007 wurden die Pläne für die neuen Anlagen bekannt. Zwar liegt eine Baugenehmigung bis heute nicht vor, doch das Verfahren neigt sich möglicherweise dem Ende zu. Bislang hat die Gemeinde vergeblich versucht, den Maststall zu verhindern. Letzter Trumpf ist die Erschließung der Ställe.

Die Gemeinde sei der Meinung, dass "der vom Landwirt vorgesehene Ausbaugrad der Straße den von der Anlage hervorgerufene Verkehr nicht ohne Straßenschäden bewältigen kann", sagt Düdenbüttels Bürgermeister Heinz Mügge. Deshalb hatte die Gemeinde dem Vorhaben ihr Einvernehmen verweigert. Das sieht der Landkreis Stade anders und hat deshalb das Einvernehmen der Gemeinde ersetzt.

Mit Blick auf Breite und Belastbarkeit liege "ein zumutbares Angebot vom Antragssteller" vor, sagt Stades Kreisbaurat Hans-Hermann Bode. Das wiederum sieht die Gemeinde Düdenbüttel anders und hat Widerspruch eingelegt. Dieser wird derzeit beim Landkreis Stade sorgfältig geprüft. Wann darüber entschieden wird, kann Kreisbaurat Bode nicht sagen. "Der Knackpunkt ist die gesicherte Erschließung", sagt Bode. Wenn der Landkreis den Widerspruch zurückweist, kann die Gemeinde Klage beim Verwaltungsgericht Stade einreichen. Passiert das nicht, könnte es sehr schnell gehen. Dann wären "alle Voraussetzungen geben für eine Genehmigung", sagt Bode. Weil der Antrag von Landwirt Wilkens den Antrag auf eine Baugenehmigung bereits einschließt, könnte der Landwirt dann sofort bauen.

Doch noch hat die Bürgerinitiative NIDHAS nicht aufgegeben. Die Mitglieder haben bereits einen Fachanwalt eingeschaltet. Genehmigt der Landkreis die Mega-Mastställe, wolle die Initiative prüfen, ob eine Klage machbar und sinnvoll wäre, teilen die NIDHAS-Sprecher mit. "Der Stall gehört hier nicht hin", sagt Detlef Jarnot mit Blick auf Wohngebiete und den Sportplatz, die in der Hauptwindrichtung der geplanten Anlage liegen.

Vor allem die drohende zusätzliche Geruchsbelästigung ist den aktiven Anwohnern ein Dorn im Auge. In diesem Zusammenhang verweisen sie darauf, dass die von Landwirt Wilkens geplante Filteranlage lediglich 70 Prozent der Geruchsemissionen aufnehme. Dabei gebe es beim heutigen Stand der Technik bereits hochwertigere Filteranlagen, mit denen keine Geruchsemissionen entständen.

Schwere Vorwürfe erheben die Gegner zudem gegen den Landwirt. In der Vergangenheit hätte dieser Auflagen des Kreises nicht eingehalten und zum Teil erst nach erneuten Beschwerden der Initiative umgesetzt. Dabei sei es zum Beispiel um eine fehlende "Strohabdeckelung des Güllebehälters" an der Heinbockeler Straße gegangen.

"Einige Auflagen für die Ställe an der Heinbockeler Straße hat er bis heute nicht eingehalten", sagt NIDHAS-Sprecher Stefan Meier. Deshalb wollen sie erreichen, dass der Landwirt die Auflagen erst erfüllen muss, bevor ihm die Betriebsgenehmigung erteilt wird. Doch Meier ergänzt: "Uns geht es aber nicht darum, möglichst viele Auflagen zu erreichen, primär wollen wir die Ställe verhindern."

Gelingt dies nicht, fordern die Anwohner zumindest Änderungen von Seiten der Politik. Es geht ihnen unter anderem darum, dass die Gemeinde Sonderflächen für derartige Vorhaben an geeigneten Stellen ausweist. "Da muss dringend etwas getan werden, die Gemeinde hätte hier auch frühzeitig etwas unternehmen können", sagt Jarnot.

Jetzt entscheidet der Landkreis nach der Gesetzeslage. Auch wenn die Anwohner die Ställe rechtlich nicht verhindern können, wollen sie nicht schweigen. "Wir werden moralisch weiterarbeiten", sagt Detlef Jarnot. Der Protest in Düdenbüttel geht also weiter. Die Schilder an der Straße bleiben. Doch vorerst können die Gegner der Mastanlage nur abwarten."

mit freundlicher Genehmigung vom Hamburger Abendblatt

 

 

Stand 02.10.2011

Protestschilder an der Bundesstraße

  Mehr dazu lesen Sie unter NIDHAS - Presse

 

Stand: 12.08.2011

Entscheidung des Landkreises bezüglich der Zuwegung ersetzt Einvernehmen der Gemeinde Düdenbüttel, Gemeinderat Düdenbüttel beschließt einstimmig Widerspruch dagegen einzulegen, dem Anwalt der NIDHAS wird durch den  Antragsteller untersagt, die inzwischen scheinbar nachgereichten Unterlagen zu sichten, Bürgermeister bittet eindringlich "Güllebüttel" und "Schweinebockel" in Aktionen der NIDHAS nicht zu verwenden...

Was noch so passierte und demnächst passieren wird lesen Sie demnächst hier oder in der Rubrik "Presse"

 

Wer Interesse am Protokoll des Erörterungstermins hat, kann dieses als Abschrift beim Landkreis Stade (immissionsschutz@landkreis-stade.de) anfordern.

 

Bürgerinformation

 

Wir wollen keinen zusätzlichen

Schweinemaststall in Düdenbüttel!

Allen, die an Informationsabend und Sprechstunde teilgenommen haben, danken wir herzlich.

Ebenso danken wir allen, die uns eine Kopie Ihrer Einwendungen überlassen haben; das ist auf unserem weiteren Weg sehr hilfreich.

Es war sehr erfrischend zu sehen, wieviel Zuspruch unsere Bemühungen zur Verhinderung eines weiteren Schweinemaststalls erhalten. Weiter so!

Es gilt nach wie vor:

Wir alle können und wollen den Bau immer noch verhindern!

So geht es weiter:

  • Gespräch mit Landkreis

  • Gespräch mit Gemeinde

  • Entscheidung über Aktionen

Notfalls wird NIDHAS, wie angekündigt, den Klageweg gegen eine Baugenehmigung beschreiten!

Damit wir diesen Schritt gehen können brauchen wir

weiterhin Eure finanzielle Unterstützung.

 

Wir haben den Bau gemeinsam seit mehreren Jahren verhindert und wollen, und können dies auch weiterhin - gemeinsam!

 

Sie wollen uns unterstützen oder haben Fragen? Dann melden Sie sich per Mail bei uns: info@nidhas.de

 

Sie wollen unsere Bürgerinformation per Mail erhalten? Schreiben Sie eine Mail an: buergerinfo@nidhas.de und Sie erhalten die jeweils aktuellste Bürgerinformation als Antwortmail!

NIDHAS

NachbarschaftsInitiative Düdenbüttel / Heinbockel Anti Schweinemaststall

www.nidhas.de

Postanschrift: NIDHAS, Düdenbütteler Strasse 11, 21726 Heinbockel

Informationen bei: M. Lommatsch, Tel.: 04144-606214 und N. Lommatsch, Tel.: 04144-606212

Bankverbindung: Volksbank eG Fredenbeck/Oldendorf

Konto-Nr. 8507777101 . BLZ 200 698 12

(C) by NIDHAS

gratis Counter by GOWEBSeitenaufrufe seit 24.03.2007

Öffentliche Counter Statistiken